WIE TAIZÉ IST DAS DENN??

29. September 2017

taize_2017_02.jpgAch was! Spaß beiseite!

8 Schüler waren wir zwar und Frau Fehling war auch dabei, aber Taizé war mehr als nur ein Aufenthalt in Frankreich. In diesem Jahr waren wir zusammen mit 7 Schülern und 2 Lehrern des Johannes-Kepler-Gymnasiums in dem Ort mit der 1949 gegründeten Bruder-Gemeinschaft von Taizé. Die lange Fahrt wurde mit guter Musik – auch Schlager – ausgeschmückt und brachte die Gelegenheit uns untereinander noch ein wenig kennenzulernen, da wir aus unterschiedlichen Klassenstufen waren. Schon auf der Fahrt spürte man den Unterschied zu einer normalen Schulausfahrt, wenn man ins Gespräch kam. Nach einigen Schwierigkeiten mit dem Kassenautomat auf der Autobahn, der viel Körpereinsatz verlangte, um an das Rückgeld zu kommen, kamen wir schließlich auch an. Wer ist schneller? So lautete unsere erste Challenge zwischen AEG und KEPI, als es darum ging die Autos auszuladen.

Nachdem die Zelte dann auch mal sicher standen, bot uns die Zeit bis zum Abendessen die Gelegenheit das Gelände zu erkunden.

taize_2017_01.jpgSo kamen wir zu unserer ersten Mahlzeit in Taizé. Das Essen ist zwar sehr einfach, macht aber satt. Danach ging es zum Abendgebet. Wenn man das hört erwartet man nicht viel, vor allem wenn die Kirche von Taizé auf den ersten Blick aussieht wie eine riesige Lagerhalle. Dort kommen aber fast 4000 Leute zusammen, um zu singen, zu beten und die Stille zu genießen. Dabei entstehen wahnsinnige Klänge!!! Dabei ist auch bemerkenswert, dass man sich nicht auf Bänke setzt, wie in der gewöhnlichen Kirche, sondern man setzt sich wie beim Essen einfach auf den Boden. Das gleiche gilt dann auch beim Morgen- und Mittagsgebet.

In Taizé gibt es das „Oyak“. Dort kann man den Abend mit über 3000 anderen Jugendlichen ausklingen lassen. Entweder es wird in einer großen Gruppe gesungen oder es werden Spiele gespielt, die sich über den gesamten Platz ausbreiten, aufgrund der hohen Spieleranzahl.

So kommt man zu seiner ersten Nacht in Taizé, welche ganz in Ordnung war, nachdem um 0 Uhr erst mal noch ein paar Spinnen aus den Zelten entfernt werden mussten.

Die folgenden Tage verliefen immer sehr ähnlich, bis auf, dass am nächsten Tag die Kleingruppentreffen dazukamen. Dabei kommt man mit verschiedenen Leuten aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands ins Gespräch oder spielt gemeinsam.
Der eigene kleine Laden in Taizé ist sehr anziehend und immer gut besucht. Dort kann man Ketten und selbst hergestellte Tonware kaufen, zudem auch Bücher – geschrieben von verschiedenen Brüdern.

Eine weitere Challenge zwischen AEG und Kepi folgte auch. Disziplin: Wikingerschach! Leider wurden wir zweimal geschlagen und holten uns erst in einer weiteren Revanche einen Sieg. Auch hier waren wir sehr von der Gemeinschaft geprägt, denn wir spielten mit Schülern und Lehrern in einer Mannschaft. Und wer nicht fit genug war, feuerte von außen an!

Unser Aufenthalt in Taizé bleibt unvergessen, denn jeder kann von dort soviel für sich selbst mitnehmen – womit jetzt keine Einkäufe gemeint sind!

Am schönsten war, dass man sein konnte wer man ist!
Man kann also nur sagen: WIE TAIZÉ WAR DAS DENN?!?!?!

(Wer mehr über Taizé wissen möchte, findet die Infos auf der Homepage von Taizé oder in dem ausführlichen Bericht von TAIZÉ 2016)

Von: Emily Reisch 9b



Schlagworte: Taizé
Kategorie: Tagebuch